Sehr geehrte Damen und Herren, Die technische Situation in ländlichen Gegenden und Orten ist teils schrecklich. Als wären fehlend Geschäfte und Mangel an Gleichaltrigen nicht genug, fällt ebenfalls die Internetanbindung ins Gewicht. Stundenlange Wartezeiten bei Downloads und das Anschauen eines Ladebalkens, der jede Schnecke wie Sprinter Usain Bolt darstehen lässt, sind nur Beispiele für die zahllosen Nachteile, die sogenanntes „Dorfinternet“ mit sich bringt. Die Bezeichnung „Bambusleitung“ ist dabei nicht nur ein Scherz, sondern eine Anspielung auf die traurige Wahrheit. Mit neuen Techniken zur Übertragung von Daten werden inzwischen Übertragungen von 100000kBit/s für private Haushalte erreicht. Zum Vergleich, einige Orte in der Eifel sind mit Verbindungen, die kaum über 350kBit/s bieten, versorgt, nein, eher bestraft. Man sehe es positiv. 350kBit/s entspricht der bestmöglichen Übertragungsrate, zumindest der von vor 20 Jahren. Wer jeden Tag mit gutem Internet lebt und arbeitet, der würde in der Eifel wahnsinnig werden.