Der Höhepunkt in der Ruhrbesetzung war ein politisch-militärischer Konflikt.1923 gab es im Ruhrgebiet zwischen dem Deutschen Reich und den belgisch-französischen Besatzungstruppen einen Konflikt. Die Krisenjahre waren das größte Probleme in der Weimarer Republik Besetzung: Am 11. und am 16. Januar 1923 besetzten französische und belgische Truppen mit anfangs 60.000, später 100.000 Männern das Ruhrgebiet bis Dortmund. Im Frühjahr und Sommer waren auch Teile des bergischen Industriegebiets von französischen Verbänden besetzt. Sie hatten Remscheid (März 1923 bis Oktober 1924) und kurzzeitig auch Barmen (Juli 1923)besetzt. Das Ziel der Besatzung war es, die Kohle- und Koksproduktion der deutschen Reparationsverpflichtungen zu sichern. Dem französischen Ministerpräsidenten ging es aber um viel mehr als nur Reparationsleistungen. Er strebte eine Sonderstellung des Rheinlands und des Ruhrgebiets an, bei dem Deutschen Reich war es aber nur die Anlage gewesen und stattdessen hatte Frankreich eine bestimmende Position eingenommen. Von Großbritannien und den USA wurde diese Tatsache eher skeptisch gesehen.